Helium
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Helium
3. Anwendungen

Helium dient als inertes Schutzgas beim Schweißen leichter Metalle oder bestimmter Legierungen, wie beispielsweise Aluminium- oder Magnesiumlegierungen. Dabei verhindert das Heliumgas den Zutritt von Luft zu den erwärmten Werkstücken und damit die Oxidation. Weil Helium nicht brennbar ist, dient es beispielsweise auch als Füllgas für Ballons. Beim Tauchen in größere Tiefen nutzt man als Atemluft kein reines Gemisch aus Sauerstoff und Stickstoff – normale Atemluft enthält etwa 80 Volumenprozent Stickstoff – sondern setzt dieser Mischung Helium zu. Auf diese Weise lässt sich die so genannte Taucherkrankheit (siehe Caissonkrankheit) vermeiden. Auch in der Medizin wird Helium angewandt; hier unterstützt man z. B. die erschwerte Atmung, weil Helium leichter durch verengte Atemwege strömen kann als Stickstoff. In der Chirurgie nutzt man Ionenstrahlen aus Heliumkernen, um beispielsweise Augentumoren oder erkrankte Blutgefäße im Gehirn zu behandeln.

Helium ist in kleinen Mengen als komprimiertes Gas in dickwandigen Stahlflaschen im Handel erhältlich. Größere Mengen transportiert man (aufgrund des geringeren Gewichts und damit der niedrigeren Kosten) als Flüssigkeit in speziell isolierten Behältern.