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Basileios I. (812-886), byzantinischer Kaiser (867-886) und Begründer der makedonischen Dynastie. Basileios wurde in Makedonien geboren (daher der Name der Dynastie) und begann seine Laufbahn als Stallknecht am kaiserlichen Hof von Konstantinopel (heute Istanbul). Er erwarb sich die Gunst des Kaisers Michael III., wurde dessen Kämmerer und 866 sogar Mitregent im Byzantinischen Reich. Ein Jahr später ließ er Michael ermorden und übernahm selbst den Kaiserthron. Basileios begann mit der Reform des justinianischen Rechtes, die sein Sohn Leo VI. vollendete.
Außenpolitisch machte er zur Wiedererlangung der byzantinischen Vormachtstellung in Süditalien und auf Sizilien politische Zugeständnisse an den römischen Papst und setzte den Gelehrten Photios als Patriarchen der Ostkirche ab, weil dieser für die Unabhängigkeit der byzantinischen Kirche von Rom eingetreten war. 877 berief er diesen allerdings ins Amt zurück. Zur Verfolgung seiner machtpolitischen Ziele war er um einen Ausgleich mit dem Armenischen Reich im Osten bemüht, dass er 885 offiziell anerkannte.