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Einleitung |
Künstliche Beatmung, Luftzufuhr in die Lunge durch einen anderen Menschen oder mit Hilfe von Geräten. In der Regel wird dieses Verfahren durchgeführt, wenn die natürliche Atmung aussetzt. Dies kann aufgrund einer Erkrankung eintreten, z. B. Poliomyelitis oder Herzversagen, oder als Folge von Elektroschocks, einer Überdosis an Beruhigungsmitteln wie Morphium, Barbituraten oder Alkohol, bei Ersticken durch Ertrinken, Einatmen giftiger Gase oder Verlegung (Blockierung) der Atemwege. Wird die Sauerstoffversorgung des Gehirns bis zu fünf Minuten unterbrochen, kann dies bleibende Schäden hervorrufen. Schon etwas längere Unterbrechungen führen meistens zum Tod. Eine Ausnahme bildet dabei Ertrinken in sehr kaltem Wasser, da hier der Sauerstoffbedarf des Körpers wesentlich gesenkt wird. Es konnten bereits Ertrinkende wiederbelebt werden, die erst eine halbe Stunde, nachdem sie in sehr kaltem Wasser untergegangen waren, gerettet wurden.
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