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Aufbau |
Die Meerestiefen nehmen im Mittel von Süden nach Norden zu. Im südlichen und südöstlichen Abschnitt der Nordsee ist den festländischen Küsten das Wattenmeer vorgelagert. Seewärts schließt die so genannte südliche Nordsee an. Der Meeresboden weist hier im westlichen Teil eine stark gegliederte Oberfläche mit zahlreichen Bänken, Rinnen und Becken auf, während er auf der östlichen Seite, im Bereich der Deutschen Bucht, relativ gleichmäßig nach Norden abfällt. Im mittleren Teil der Nordsee erstreckt sich die flache Doggerbank über eine Länge von etwa 300 Kilometern in West-Ost-Richtung; sie weist in den seichtesten Bereichen Tiefen von nur etwa 15 Metern auf. Nördlich davon breitet sich die nördliche Nordsee aus, ein Meeresteil, in dem Wassertiefen von mehr als 200 Metern erreicht werden. Sie fällt nach Nordosten steil zur Norwegischen Rinne ab.
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