Belize
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Belize
2. Land

Belize nimmt den südöstlichen Teil der Halbinsel Yucatán ein.

1. Physische Geographie

Im Norden und in den zentralen Teilen des Landes erstrecken sich Niederungen, die stellenweise versumpft sind. Im Süden ragen Ausläufer der Maya Mountains auf, die bis zu 1 120 Meter (Victoria Peak) hoch sind. Der 386 Kilometer langen, von Lagunen und Strandseen geprägten karibischen Küste sind Korallenriffe und zahlreiche Cays (kleine Inseln) vorgelagert. Sie bilden eine lang gestreckte Kette mit nur wenigen Durchfahrtsmöglichkeiten für die Schifffahrt. Der längste Fluss des Landes ist der Belize, der Hondo verläuft entlang der Grenze zu Mexiko, der Sarstoon bildet die südwestliche Grenze zu Guatemala.

2. Klima

Das Klima in Belize ist im Süden tropisch, im Norden subtropisch und steht ganzjährig unter dem Einfluss des Nordostpassats. Die mittleren Jahrestemperaturen liegen um 26 °C, bei jahreszeitlich relativ geringen Schwankungen. Die jährliche Niederschlagsmenge nimmt von Norden (1 000 bis 1 400 Millimeter) nach Süden (im Bergland bis maximal 4 000 Millimeter) zu. Der überwiegende Teil des Regens fällt zwischen Mai bis November. Während dieser Regenzeit treten gelegentlich Wirbelstürme auf.

3. Flora und Fauna

Der größte Teil des Landes (72 Prozent) ist von Wäldern bedeckt, insbesondere tropischen Regenwäldern. In trockeneren Lagen gedeihen Kiefernwälder, in Küstennähe und im Norden gibt es Savannen, an der Küste Sumpfgebiete und Mangrovenwälder. Weit verbreitet sind Mahagonigewächse, Kieferngewächse, Kapokbäume, Kautschukbäume, Eichen und Palmen; zu den über 3 500 Gefäßpflanzenarten gehören außerdem viele Orchideen. Die ausgedehnten Korallenriffe vor der Küste sind durch Umweltverschmutzung, Tourismus und Fischerei bedroht.

Die Säugetierfauna umfasst 153 Arten, mehr als die Hälfte davon sind Fledermausarten, u. a. Vampirfledermäuse und fischfressende Hasenmaul-Fledermäuse. Weitere bemerkenswerte Säugetiere sind Jaguare, Jaguarundis, Pumas, Ozelots, Brüllaffen, Klammeraffen, Ameisenbären, Tapire, Pekaris, Agutis, Opossums (Beutelratten) und Manatis. Vögel sind mit 541 Arten vertreten, u. a. durch Papageien, Kolibris, Pelikane, Tukane, Flamingos, Schlangenhalsvögel, Adler wie die Harpyie, Tyrannen, Tangaren, Fregattvögel und Tropikvögel. Die Reptilienfauna besteht aus 122 Arten; Schlangen machen die Mehrzahl dieser Spezies aus, daneben gibt es Echsen wie Geckos und Leguane sowie Schildkröten und Krokodile.