Anorganische Chemie
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Anorganische Chemie
2. Allgemeines

Die anorganische Chemie lässt sich in sehr viele Bereiche unterteilen. Als einige ausgewählte Beispiele seien genannt: die Chemie der Hauptgruppenelemente (auch Elementchemie), die Koordinationschemie (auch Komplexchemie) der Übergangsmetalle, die Chemie der Seltenerdmetalle (siehe Lanthanoidenreihe) sowie der Actinoide und die Molekülchemie. Wichtige Grundbegriffe in der anorganischen Chemie sind u. a. Valenz, Ionisierung, Reaktivität, Atom- und Bindungstheorien.

Das mit der Zeit immer bessere Verständnis des chemischen Verhaltens der Elemente und der anorganischen Verbindungen ermöglichte die Entwicklung zahlreicher neuer Syntheseverfahren und die Entdeckung zuvor unbekannter Klassen von anorganischen Substanzen. Die moderne anorganische Chemie überschneidet sich mit vielen anderen Bereichen der Wissenschaft und Technik, so z. B. mit der Biochemie, der Metallurgie, der Mineralogie, der organischen Chemie, der physikalischen Chemie und der Festkörperphysik. Ein wichtiges Bindeglied zwischen der anorganischen und der organischen Chemie ist beispielsweise die Organometallchemie (auch metallorganische Chemie).