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| 3. | Druckbereiche |
Drücke können in der Vakuumtechnik größenordnungsmäßig zwischen 10-11 und 10-6 Pascal liegen, während andererseits bei hydraulischen Pressen und Steuerungen Drücke von bis zu Hunderttausenden von Pascal auftreten können. In bestimmten Experimenten erreichte man Drücke von über einigen Millionen Kilopascal. Zur Herstellung künstlicher Diamanten benötigt man bei einer Temperatur von mehr als 2 770 °C Drücke von rund 7 × 1010 Pascal (das sind umgerechnet 70 000 bar).
In der Atmosphäre nimmt der Druck mit steigender Höhe über dem Meeresspiegel ab, weil die Höhe des noch darüber befindlichen Gases geringer wird. Der Druck auf Meereshöhe beträgt im Durchschnitt etwa 1 000 Hektopascal (1 Hektopascal entspricht 100 Pascal). In 1 500 Meter Höhe beträgt er rund 830 Hektopascal (0,83 bar) und in 11 000 Meter Höhe (in der Verkehrsflugzeuge fliegen) nur noch etwa 240 Hektopascal (0,24 bar).
Unter dem Partialdruck versteht man den Druck, den ein einzelnes Gas in einer Gasmischung ausübt. Er ist genauso groß, als befände sich dieselbe Menge dieses Gases allein im selben Gesamtvolumen. Deshalb ist der Atmosphärendruck gleich der Summe der Partialdrücke aller in der Luft vorhandenen Gase (vor allem Stickstoff, Sauerstoff, Kohlendioxid und einiger Edelgase). Weil die Luft zu etwa 20 Prozent aus Sauerstoff besteht, beträgt dessen Partialdruck in Meereshöhe etwa 200 Hektopascal (0,2 bar).
Siehe Bernoulli-Prinzip; Strömungsmechanik