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Rudolf Clausius (1822-1888), deutscher Physiker, der zu den Begründern der Thermodynamik gehört. Er wurde in Köslin (heute Koszalin, Polen) geboren und studierte an den Universitäten von Berlin und Halle. Von 1855 bis zu seinem Tod war Clausius Professor an der ETH Zürich und den Universitäten von Würzburg und Bonn. Clausius fasste als erster (1850) den 2. Hauptsatz der Thermodynamik in Worte: Wärme kann nicht von sich aus von einem kälteren zu einem wärmeren Körper übergehen. Er war auch einer der Ersten, der die Gesetze der Thermodynamik – insbesondere das Konzept der Entropie – auf die Theorie der Dampfmaschine anwandte. Des Weiteren hatte Clausius großen Anteil an der Entwicklung der kinetischen Gastheorie. Seine Theorie der Elektrolyse griff teilweise der Ionentheorie des schwedischen Chemikers Svante Arrhenius voraus.