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| 2. | Nixon als Vizepräsident |
1952 stellten die Republikaner Nixon als Kandidaten für die Vizepräsidentschaft unter Dwight D. Eisenhower auf und hielten trotz eines Spendenskandals an ihm fest. Außenpolitisch machte Nixon als Vizepräsident Schlagzeilen mit seiner spontanen „Küchendebatte” mit Nikita S. Chruschtschow während seines Staatsbesuchs in der Sowjetunion im Juli 1959. Im gleichen Jahr traf er Fidel Castro; in seiner feindseligen Haltung gegenüber dem kubanischen Staatschef sah man einen Grund für Castros enge Anbindung an die Sowjetunion. 1960 nominierten die Republikaner Nixon als Präsidentschaftskandidaten; bei den Wahlen verlor er knapp gegen den Demokraten John F. Kennedy.
1962 unterlag Nixon auch bei den Gouverneurswahlen in Kalifornien; er zog sich teilweise aus dem aktiven politischen Leben zurück und eröffnete in New York eine Anwaltskanzlei. 1968 kandidierte Nixon erneut für die Präsidentschaft mit Spiro T. Agnew als seinem Kandidaten für die Vizepräsidentschaft. Im Wahlkampf machten sich die beiden das Fernsehen geschickt zunutze, und sie profitierten von der landesweiten Opposition gegen den Vietnamkrieg sowie von der Zersplitterung des demokratischen Lagers. Nixon schlug den Demokraten Hubert H. Humphrey mit knappem Vorsprung.