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Aostatal (italienisch Valle d’Aosta), autonome Region im Nordwesten von Italien, begrenzt im Norden durch die Schweiz, im Osten und Süden durch die italienische Region Piemont und im Westen durch Frankreich. Hauptstadt der Region ist die Stadt Aosta. Der Fluss Dora Baltea durchströmt die Region. Entlang den Grenzen des Aostatals erheben sich die Alpengipfel des Matterhorns, des Monte Rosa sowie des Montblanc. Gebirgspässe wie der Kleine und Große Sankt-Bernhard bilden Alpenübergänge nach Frankreich und in die Schweiz. Darüber hinaus wurden Straßen- und Eisenbahntunnel gebaut.
Neben der Landwirtschaft hat vor allem der ganzjährige Fremdenverkehr wirtschaftliche Bedeutung. Im Aostatal liegen viele Ferienorte, darunter Courmayeur und Valtournanche. Die Bevölkerung im Aostatal spricht überwiegend französisch.
Die Stadt Aosta wurde 25 v. Chr. als Augusta Praetoria gegründet. Savoyen erlangte im 11. Jahrhundert die Herrschaft über dieses Gebiet. 1927 wurde die Provinz Aosta aus einem Teil der Provinz Turin gebildet. Von Italien wurde dem Aostatal 1947 besonders auf kulturellem Gebiet Autonomie zugestanden. Der südliche Teil fiel wieder an Turin.
Die Fläche beträgt 3 264 Quadratkilometer, die Einwohnerzahl beträgt etwa 125 000.