Suchansicht Xiamen

Wenn Sie nach einem bestimmten Wort, Namen bzw. Thema in diesem Artikel suchen möchten, wählen Sie in Ihrem Browser die entsprechende Option für Suche innerhalb der Seite. Im Internet Explorer finden Sie diese Option im Menü Bearbeiten.

Bei der Suche wird genau das Wort bzw. die Phrase berücksichtigt, das (die) Sie eingegeben haben. Sollte die Suche keine Ergebnisse zeitigen, versuchen Sie, nach einem Schlüsselwort in Ihrem Thema zu suchen bzw. die Schreibung des betreffenden Wortes oder Namens zu überprüfen.

Xiamen

Xiamen, auch Amoy, Hsiamen, Hafenstadt in China, in der Provinz Fujian, auf einer Insel an der Formosastraße. Xiamen ist Fischerei- und Produktionszentrum in der Nähe der taiwanesischen Insel Quemoy. Industriebranchen der Stadt sind u. a. Schiffbau, Lebensmittel- und chemische Industrie.

Mitte des 16. Jahrhunderts kamen portugiesische Händler nach Xiamen, denen im 17. Jahrhundert Briten und Franzosen, im 18. Jahrhundert Holländer folgten. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Stadt für Ausländer geschlossen und erst 1842 wieder geöffnet, als die Briten während des Opiumkrieges die Stadt einnahmen. Im späten 19. Jahrhundert war Xiamen ein bedeutendes Exportzentrum für Tee und Tor des Handels mit Taiwan. Auf der Insel Gulang Xu, im Hafengebiet von Xiamen, lebten zu dieser Zeit zahlreiche Ausländer. Die Japaner besetzten den Hafen von 1938 bis 1945. Nach Abbruch der Handelsbeziehungen mit Taiwan 1949 entwickelte sich die Stadt zu einem Industriezentrum, und die Eisenbahn- und Straßenverbindungen wurden ausgebaut. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 357 000.