Elektrische Zelle
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Elektrische Zelle
1. Einleitung

Elektrische Zelle, auch als galvanische Zelle oder galvanisches Element bezeichnete Vorrichtung, die auf elektrochemischem Weg elektrische Energie erzeugt.

Eine elektrische Zelle besteht aus einer positiven und einer negativen Elektrode (Anode und Kathode) sowie einem flüssigen, pastenartigen oder festen Elektrolyt. Der Elektrolyt dient als Ionenleiter und fördert den elektrochemischen Vorgang (siehe Elektrolyse). Es fließt elektrischer Strom, wenn beide Elektroden mit einem elektrischen Leiter zu einem Stromkreis zusammengeschlossen werden. Dabei zersetzt sich die eine Elektrode unter Elektronenabgabe (siehe Oxidation), während die andere Elektronen aufnimmt (siehe Reduktion).

Eine Vorrichtung, die aus zwei oder mehreren elektrischen Zellen besteht, bezeichnet man als Batterie. Nach ihren Entladungseigenschaften werden Primär- und Sekundärelemente unterschieden. Primärelemente laden sich nicht wieder auf, weil sich die chemischen Stoffe, welche die Energieumwandlung herbeiführen, dabei selbst verändern und nicht wieder zurückführen lassen. Genau dies gelingt aber den Sekundärelementen, wenn man elektrischen Strom in entgegengesetzter Richtung durch sie hindurchleitet.

Brennstoffzellen gehören ebenfalls zu den elektrischen Zellen. Im Unterschied zu den Primär- und Sekundärelementen, werden die chemischen Stoffe hier kontinuierlich zu- und abgeführt.

Nicht zu den elektrischen Zellen gezählt werden Solar- oder Photozellen. Sie erzeugen elektrischen Strom nicht auf elektrochemischem Weg, sondern auf der Basis eines rein physikalischen Prozesses, des Photoeffekts. Photozellen werden auch als lichtelektrische Zellen bezeichnet.