| Yokohama | Artikelansicht | ||||
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| 4. | Geschichte |
Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war Yokohama ein kleines Fischerdorf mit etwa 350 Einwohnern. Nachdem 1859 der Hafen als Zentrum für den Auslandshandel eröffnet worden war (siehe Japan: Imperialistische Zwangsöffnung), entwickelte sich die Stadt zu einem zentralen Umschlagplatz für den internationalen Handel. Die erste Eisenbahn Japans verkehrte ab 1872 zwischen Yokohama und Tokyo. Um die Wende zum 20. Jahrhundert war die Einwohnerzahl auf etwa 100 000 gestiegen. 1923 wurde Yokohama bei einem Erdbeben fast völlig zerstört. In der Folgezeit wurde es schrittweise wieder aufgebaut und erweitert; 1942 überstieg die Einwohnerzahl die Millionengrenze. 1945, gegen Ende des 2. Weltkrieges, erlitt die Stadt bei Bombenangriffen schwere Schäden.
Nach dem Krieg entwickelte sich Yokohama vor allem durch den systematischen Ausbau des Hafens zu einer der modernsten Metropolen in Japan. Es wurden wiederholt Maßnahmen zur Landgewinnung durchgeführt, um Raum für die Ansiedlung moderner Produktionsbetriebe zu gewinnen.
Die Einwohnerzahl beträgt etwa 3,56 Millionen (2007).