| 3.
|
 |
Rechtschreibung |
Da die schriftliche Wiedergabe des Englischen aus zwei Gründen phonetisch nicht exakt ist, gilt die englische Rechtschreibung als relativ schwierig. Zum einen hat sich die Schreibweise der Wörter weniger gewandelt als ihr Klang; so wurde z. B. das heute nicht gesprochene k in knife ebenso wie das gh in right ursprünglich ausgesprochen (siehe weiter unten: Die mittelenglische Periode). Zum anderen wandte man verschiedene Rechtschreibkonventionen, die von ausländischen Quellen übernommen wurden, weiterhin an; so wurde z. B. erst im 16. Jahrhundert aufgrund der Autorität des lateinischen Ursprungswortes dubitare das b in doubt (vorher doute geschrieben) eingefügt. Die Diskrepanz zwischen Schreibweise und Aussprache ist am deutlichsten an den sechs verschiedenen Lautwerten der Buchstabengruppe ough zu erkennen: bough, cough, thorough, thought, through und rough. Das Schriftbild stammt aus einer Zeit, als das gh einen im Rachen gebildeten Reibelaut wiedergab, der in allen sechs Wörtern zu hören war. Weitere offensichtliche Inkonsequenzen sind in den 14 verschiedenen Schreibweisen des Lautes sch zu finden: z. B. in anxious, fission, fuchsia und ocean.
© 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.