Pazifischer Ozean
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Pazifischer Ozean
6. Windsysteme

Zu den großen Windsystemen des Pazifischen Ozeans zählen die beiden Westwindzonen, die jeweils etwa zwischen 30 und 60 Grad nördlicher bzw. südlicher Breite von West nach Ost wehen. Die Stärke dieser Winde variiert je nach Jahreszeit. Der stürmische, in seiner Intensität starken Schwankungen unterworfene Westwind bringt mitunter starke Niederschläge. Zwischen den Westwindzonen wehen die gleichmäßiger ausgeprägten Passatwinde, die auf der Nordhalbkugel aus dem Nordosten und auf der Südhalbkugel aus dem Südosten kommen. Über weite Abschnitte des Jahres sind die unter dem Einfluss der Passate stehenden Gebiete von Trockenheit gekennzeichnet. Starke tropische Wirbelstürme, die im westlichen Pazifischen Ozean Taifune und in den südlichen und östlichen Bereichen des Weltmeeres Hurrikans genannt werden, können im Spätsommer und Frühherbst auftreten. Im Bereich des Äquators befindet sich der Kalmengürtel, wo leichte Winde vorherrschen, die jahreszeitlich jedoch reichhaltige Niederschläge liefern können. In den höchsten Breiten des Pazifiks haben die Winde kaum direkte Auswirkungen auf das Klima und die Wasserströmungen.