Persien
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Persien
3. Alexander der Große und die Seleukiden

Im 4. Jahrhundert v. Chr. wurde das Reich von zahlreichen inneren Krisen und Aufständen geschwächt; die historisch weitreichendste Veränderung aber bewirkte Alexander der Große, der das Persische Reich eroberte und dem griechischen angliederte. Die entscheidende Niederlage musste Dareios III. in einer Reihe von Schlachten zwischen 334 und 331 v. Chr. hinnehmen. Nach dem Tod Alexanders 323 v. Chr. folgte ein langer Kampf unter seinen Feldherren (Diadochen) um den persischen Thron. Den Sieg in diesem Konkurrenzkampf trug Seleukos I. davon, der nach der Eroberung des Königreiches Babylon 312 v. Chr. den größten Teil des früheren Persischen Reiches im Osten für sich in Beschlag nahm. Die Ausbreitung der griechischen Kultur nach Osten (Hellenismus) unter den Seleukiden dauerte an, bis diese im 2. Jahrhundert v. Chr. von den Parthern gestürzt wurden.