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Gewinnung |
Zink wird vor allem aus den Erzen Zinkspat und Zinkblende gewonnen. Vor der Verhüttung wird das Erz durch Erhitzen und Sauerstoffzufuhr in Zinkoxid überführt (siehe Röstverfahren) und dieses dann in einem elektrischen Ofen mit Kohlenstoff reduziert. Der beim Verdampfen entstehende Zinkdampf kondensiert als so genanntes Hüttenzink, das meist noch kleine Mengen Eisen, Arsen, Cadmium sowie Blei enthält. Das Hüttenzink wird durch Umschmelzen und Destillation gereinigt und zu Feinzink (Reinheit: 99,99 Prozent) verarbeitet. Bei einer anderen Methode der Zinkgewinnung wird das Erz im ersten Schritt geröstet und anschließend mit Schwefelsäure behandelt. Nach dem Abfiltrieren wird das in der Lösung enthaltene Zink auf elektrolytischem Weg gereinigt (siehe Elektrolyse). Elektrolytzink ist etwas reiner als Feinzink (Reinheit: 99,999 Prozent) und wie dieses sehr korrosionsbeständig.
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