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Betateilchen, Bezeichnung für Partikel, die bei bestimmten radioaktiven Zerfallssprozessen (Betazerfall) ausgesandt werden können.
Betateilchen wurden erstmals um 1900 von dem britischen Physiker Ernest Rutherford nachgewiesen. Rutherford untersuchte radioaktive Emissionen mit Hilfe eines elektrischen Feldes. Dabei fand er zwei Arten von Strahlung, die er Alpha (a) und Beta (β) nannte; sie werden von entgegengesetzten elektrischen Polen abgelenkt. Später identifizierte man Alphateilchen als Heliumkerne (¸He). Bei den Betateilchen handelt es sich entweder um Elektronen (e-, β-) oder um deren Antiteilchen, den Positronen (e+, β+).
Siehe auch Gammastrahlen