| Spielkonsolen | Artikelansicht | ||||
| Klicken Sie im Menü Datei auf Drucken, um die Informationen zu drucken. | |||||
| 1. | Einleitung |
Spielkonsolen, mit Computern verwandte technische Geräte, die in erster Linie für Videospiele, aber auch zum Abspielen von Audio- oder Videodateien benützt werden.
Zusammen mit anderen Videospielen stellen Konsolenspiele heute eine global verbreitete Unterhaltungsform dar und nehmen eine wichtige Rolle in der Populärkultur und als Wirtschaftsfaktor ein. Ab Mitte der achtziger Jahre wurden innerhalb von zwei Jahrzehnten weltweit mehrere 100 Millionen Konsolen und mehrere Milliarden zugehörige Spiele verkauft. Da Spielkonsolen darauf ausgelegt sind, mehreren Personen gleichzeitig an einem Gerät eine Spielmöglichkeit zu bieten, werden für sie vorwiegend Action-, Plattform- und Sportspiele entwickelt (siehe Computerspiele). Konsolenspiele wurden wie PC-Spiele zunächst fast ausschließlich von Jungen und Männern gespielt, seit den neunziger Jahren stieg jedoch die Zahl der weiblichen Spieler kontinuierlich an. Wegen ihres hohen Suchtpotentials und zahlreicher als gewaltverherrlichend und jugendgefährdend eingestufter Spiele stehen Spielkonsolen in der Kritik. Seit 1994 werden neu erscheinende Videospiele aus Gründen des Jugendschutzes von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) begutachtet und, ähnlich wie bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), mit einer Alterskennzeichnung versehen, die seit 2003 auf der Verpackung des Spieles deutlich erkennbar sein muss.