Spielkonsolen
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Spielkonsolen
2. Hardware

Grundsätzlich werden Spielkonsolen in zwei Hauptkategorien unterteilt: in die kleinen, tragbaren „Handheld”-Konsolen und die größeren, meist mit einem Fernsehbildschirm verbundenen stationären Konsolen (auch Standkonsolen oder Heimkonsolen genannt). Die Hauptbestandteile von Handheld-Konsolen sind ein kleiner integrierter Bildschirm, Lautsprecher und die für den Spielbetrieb nötigen Steuerelemente (Controller; meist Joysticks oder Joypads). Über Kabelverbindungen – oder auch kabellos über Funk – ist es möglich, an mehreren Geräten zugleich gegeneinander zu spielen. Die unterschiedlichen Spiele, die auf einem als Cartridge oder Modul bezeichneten Datenträger gespeichert sind, werden über eine Schnittstelle mit der Konsole verbunden. Im Gegensatz zu Standkonsolen, die über ein Netzteil mit Strom versorgt werden, funktionieren Handheld-Konsolen vorwiegend mit Batteriebetrieb.

Hauptkomponenten der Standkonsolen sind ein Grundgerät, in das die Speicherträger für die Spiele oder anderen Anwendungen eingelegt werden und an dem Steuerelemente angeschlossen werden. Spielstände werden auf Festplatten oder so genannten Memorycards abgespeichert. Spiele für moderne Standkonsolen werden fast nur noch in Form von DVDs vertrieben. Sie sind PC-Spielen aufgrund der leistungsstarken Prozessoren in Sachen Graphik, Tonqualität und Spielgeschwindigkeit ebenbürtig, im Gegensatz zu diesen jedoch ohne vorhergehende Softwareinstallation spielbar. Leistungsstarke stationäre Konsolen verfügen über 200- bis 700-Megahertz-Prozessoren und eine Festplattenkapazität von bis zu 60 Gigabyte. Im Dezember 2000 erschien mit Phantasy Star Online das erste über das Internet spielbare Konsolenspiel. Moderne Standkonsolen können mit externen Kommunikationsgeräten wie Headsets oder Tastaturen kombiniert werden.