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Schwemmland

Schwemmland, Ablagerung aus Schlamm, Sand, Lehm, Kies (Geröll) oder ähnlich losem Material, das durch fließendes Wasser angeschwemmt wird. Schwemmland findet man im Allgemeinen überall da, wo die Geschwindigkeit eines schnell fließenden Gewässers abrupt verringert wird und die Transportkraft der Strömung so stark abnimmt, dass keine Sedimente mehr bewegt werden können. Angeschwemmte Ablagerungen findet man in den Überschwemmungsgebieten von Flusstälern, in Flussdeltas und in Bereichen, in denen steile Berggewässer in ruhige Seen einströmen oder in ein vergleichsweise flaches Gebiet hinausfließen. Nimmt die Ablagerung im Verlauf ihrer Bildung die Form eines Fächers oder Kegels an, so spricht man von einem Schwemmfächer bzw. Schwemmkegel. Zu den großen Schwemmlandgebieten der Welt gehören die Flussdeltas des Nil in Ägypten, des Ganges in Indien und des Huang He (Gelber Fluss) in China sowie die Mündung des Mississippi in Nordamerika.