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Erdalkalimetalle, Bezeichnung für chemische Elemente der zweiten Hauptgruppe des Periodensystems. Nach steigender Ordnungszahl aufgereiht, stehen in der zweiten Hauptgruppe die Elemente Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium und Radium. Im eigentlichen Sinne gehören nur Calcium, Strontium und Barium – in vielen Fällen auch Magnesium – zu den Erdalkalimetallen. Obwohl Beryllium und Radium ebenfalls in der zweiten Hauptgruppe stehen, zählt man diese Elemente nicht zu den Erdalkalimetallen. Das chemische Verhalten von Beryllium ähnelt beispielsweise, auf Grund der so genannten Schrägbeziehung, mehr dem Aluminium. Allgemein zählt man Beryllium und die Erdalkalimetalle zu den Leichtmetallen. Eine Ausnahme bildet das schwere und radioaktive Radium.
Erdalkalimetalle sind starke Reduktionsmittel, d. h., sie geben leicht Elektronen ab. Zwar sind sie nicht so reaktiv wie die Alkalimetalle, aber immer noch reaktionsfreudig genug, um in der Natur nicht in freier Form vorzukommen. In den Verbindungen tragen die Erdalkalimetalle häufig die Oxidationsstufe +2.
Die reinen Erdalkalimetalle sind auf der einen Seite ziemlich spröde, aber auf der anderen Seite doch zu einem gewissen Grad geschmeidig und verformbar. Sie leiten die Elektrizität gut und verbrennen beim Erhitzen schnell in der Luft.