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| 2. | Stammesriten |
Die Beschneidung des Mannes ist unter den Völkern Afrikas, des Malaiischen Archipels, Neuguineas, Australiens und der Inseln des Pazifik weit verbreitet. Der Eingriff bescheinigt dem Prüfling die Fähigkeit zur Heirat und bezeugt seine Stärke, Schmerzen auszuhalten. Gelegentlich wird die abgetrennte Haut Geistern als Opfer dargebracht. Die Beschneidung kann auch als Unterscheidungsmerkmal bestimmter Kulturen dienen.