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Medizinische Gesichtspunkte |
Eine Beschneidung des männlichen Genitals kann bei einer Verengung der Vorhaut erforderlich werden; eine solche als Phimose bezeichnete Verengung ist entweder von Geburt an vorhanden (selten), oder sie entwickelt sich im Lauf des Lebens. Die Vorhaut kann in diesem Fall nicht oder nicht vollständig über die Eichel zurückgezogen werden. Als Folge einer Vorhautverengung können Komplikationen beim Geschlechtsverkehr und beim Harnlassen auftreten. Außerdem lässt sich die Eichel nicht mehr waschen, wodurch die Entstehung eines Karzinoms (siehe Krebserkrankungen) begünstigt wird, und nicht auf krankhafte Veränderungen kontrollieren. In der modernen medizinischen Praxis ist die Beschneidung ein kleinerer Eingriff, der gegebenenfalls bereits bei Säuglingen vorgenommen wird.
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