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Einleitung |
Tempel, ein nichtchristlicher Kultbau, der einer oder mehreren Gottheiten geweiht ist. Der Begriff leitet sich vom griechischen Témenos ab (von griechisch témno: ich schneide, trenne ab) und bezeichnete ursprünglich einen umgrenzten Ort, an dem kultische Handlungen stattfanden. An diesen Stellen wurden später Tempelgebäude errichtet. Tempel wurden an Plätzen angelegt, die geographische Besonderheiten aufwiesen, wie Hügel oder Haine, oder an Orten, die man durch exakte astronomische Beobachtungen festlegte. Solche Urformen des Tempels existierten in beinahe allen Kulturen. Die ersten Tempelgebäude waren Kulthäuser, die als Weihestätte einer Gottheit dienten und sich in vielen Religionen zum Versammlungsort von Gläubigen entwickelten (siehe Moschee; Synagoge; Kirche).
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