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Schrägbeziehung zu Magnesium |
Lithium ähnelt in einigen chemischen Eigenschaften eher dem Magnesium als dem aus der gleichen Elementgruppe stammenden Natrium. Magnesium steht in der zweiten Periode der nächsthöheren Elementgruppe (Erdalkalimetalle), also im Periodensystem schräg unter Lithium, weshalb man hier auch von einer Schrägbeziehung spricht. Schrägbeziehungen sind auch bei anderen Elementpaaren vorhanden, etwa bei Beryllium und Aluminium oder Bor und Silicium. Im Fall des Paares Lithium-Magnesium existieren u. a. folgende Ähnlichkeiten:
- Lithium und Magnesium bilden bei der Verbrennung an der Luft jeweils ein Oxid (Li2O bzw. MgO), Natrium dagegen ein Peroxid (Na2O2).
- Bei der Umsetzung mit Stickstoff bilden Lithium und Magnesium Nitride (Li3N bzw. Mg3N2), was bei Natrium nicht der Fall ist.
- Lithiumsalze, wie z. B. ihre Carbonate und Phosphate, ähneln sich in ihrem Löslichkeitsverhalten in Wasser eher den entsprechenden Salzen des Magnesiums als denen des Natriums: Li2CO3 und Li3PO4 sind wie MgCO3 und Mg3(PO4)2 in Wasser schwer löslich, während sich Na2CO3 und Na3PO4 leicht in Wasser lösen.
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