Ostsee
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Ostsee
6. Wirtschaft

Die wirtschaftliche Bedeutung der Ostsee für Nordeuropa ist groß. Der Fischfang spielt eine bedeutende Rolle; den größten Anteil an den Fangerträgen stellen Sprotten, Dorsche und Heringe. Daneben werden auch andere Fische wie Aale, Lachse und Flundern gefangen. Die wichtigsten Häfen an der Ostsee sind Kopenhagen in Dänemark, Kiel und Lübeck in Deutschland, Stettin, Danzig und Gdingen in Polen, Kaliningrad (Königsberg) und Sankt Petersburg in Russland, Riga in Lettland, Tallinn (Reval) in Estland, Helsinki und Turku in Finnland sowie Stockholm, Karlskrona und Malmö in Schweden. Die Ostsee ist durch den Nord-Ostsee-Kanal mit der Nordsee verbunden, durch den Weißmeer-Ostsee-Kanal mit dem Weißen Meer und durch den Wolga-Ostsee-Kanal mit der Wolga. Mit dem Kaspischen Meer und dem Schwarzen Meer ist die Ostsee durch den Wolga-Ostsee-Kanal und den Wolga-Don-Kanal verbunden.

Die Förderung von Erdöl und Erdgas in der Ostsee ist im Vergleich zur Nordsee von nur geringer Bedeutung. Im August 2002 gelang weltweit erstmals die Demontage einer ausgedienten Ölbohrinsel direkt am Standort. Die rund 30 Seemeilen nordöstlich von Kiel gelegene Bohrinsel Schwedeneck war nach 16 Jahre dauerndem Einsatz im Jahr 2000 außer Betrieb genommen worden.