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Gel, kolloidale Aufschwemmung fester Teilchen in einer Flüssigkeit (so genanntes Dispersionsmittel; meist Wasser). Die Teilchen bilden dabei ein lockeres, aber eindeutig vorhandenes Netzwerk, das der Aufschwemmung eine gewisse elastische Festigkeit verleiht (siehe Kolloid). In der Nahrungsmittelindustrie stellt man Gele für Konfitüren und Marmeladen beispielsweise unter Verwendung von Pektinen her. Agar ist ebenfalls ein Geliermittel, das in der Industrie und in Laboratorien als Nährboden für Bakterienkulturen verwandt wird. So genannte Kieselsäuregele werden in Industrie und Forschung häufig verwendet. Die Bezeichnung „Gel” leitet sich übrigens von der Gelatine ab.