Hugenotten
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Hugenotten
1. Einleitung

Hugenotten (französisch, aus dem Wort „Eidgenossen” entstanden), Bezeichnung für die französischen Protestanten. Der Protestantismus hielt zwischen 1520 und 1523 in Frankreich Einzug und wurde vor allem vom Hochadel, intellektuellen Kreisen und der Mittelschicht angenommen. Diese neue Glaubensgemeinschaft genoss zunächst den Schutz des Königshauses, besonders unter Königin Margarete von Navarra und ihrem Bruder, König Franz I. von Frankreich. Gegen Ende seiner Regierungszeit wandte sich Franz jedoch gegen die Protestanten, und obwohl sein Nachfolger Heinrich II. seinem Beispiel folgte, stieg die Zahl der Protestanten in Frankreich stetig an. Bei ihrer ersten Nationalsynode 1559 in Paris waren 15 Gemeinden vertreten. Zu der nächsten, die zwei Jahre später stattfand, schickten 2 000 Gemeinden ihre Abgesandten.