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Kapuziner (lateinisch Ordo Fratrum Minorum Capuccinorum), der dritte selbständige Zweig, neben Franziskanern und Konventualen, der aus dem ersten Orden des Franz von Assisi hervorgegangen ist. Der Name rührt von der kapuzenartigen Kopfbedeckung seiner Mitglieder. 1528 gründete der italienische Mönch Matteo da Bascio in Montefalco (Umbrien) die Gemeinschaft, die sich der wortgetreuen Einhaltung der von Franz von Assisi aufgestellten Ordensregeln (Eremitenleben und Armut) verpflichtete. 1538 entstand in Neapel als Untereinheit der Klarissen die Schwestergemeinschaft der Kapuzinerinnen. Die Kapuziner spielten während der Gegenreformation ein bedeutende Rolle. Der Orden hat heute noch etwa 12 000 Mitglieder.