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Zwischen dem See von Tunis und der Sebkha Sedjoumi liegt die arabisch geprägte Altstadt (Medina). In ihr findet man viele Basare und zahlreiche Moscheen, wie die Große Moschee Djama es-Situna. Sie wurde 732 gegründet und 864 von den Aghlabiden vollendet, unter den Hafsiden und durch den späteren spanisch-maurischen Einfluss aber wiederum verändert; der Betsaal ist 15-schiffig und verfügt über eine Mihrabfassade. In der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt befindet sich auch der Palast des Bey (des lokalen Herrschers), in dem heute ein Kunstmuseum und ein Museum mit Antiquitäten untergebracht sind, sowie die Moschee des Olivenbaumes (732 n. Chr.), die als islamische Universität diente. Die Neustadt weist europäischen Charakter auf. Die Universität von Tunis wurde 1960 gegründet. Im Westen liegt der Vorort Bardo mit dem gleichnamigen weltberühmten Museum. Im Nordosten befinden sich die Ruinen des antiken Karthago.
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