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Theoretische Grundlagen |
Lernpsychologische Untersuchungen zeigen, dass mit dem Einsatz audiovisueller Unterrichtsmedien Vorteile verbunden sein können. Lernen beruht auf der Wahrnehmung von Informationen aus der Umwelt. Ohne vorherige Wahrnehmung können die komplexeren Prozesse des Gedächtnisses und der Begriffsbildung nicht stattfinden. Man kann jedoch immer nur eine begrenzte Menge an Informationen zugleich aufnehmen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Informationen unter sonst gleichen Bedingungen besser aufgenommen werden, wenn dabei mehrere Sinne zugleich angesprochen werden. Neuere Untersuchungen haben allerdings auch gezeigt, dass die Wahrnehmung audiovisueller Inhalte beeinträchtigt werden kann, wenn etwa bei einer Fernsehsendung Bild und Ton nicht genau deckungsgleiche Informationen vermitteln (so genannte Text-Bild-Schere). Bei der Vorführung von Medien sind die Lernenden außerdem zur Passivität verurteilt, die generell ein Absinken der Aufmerksamkeit bewirkt. Anders sieht es mit interaktiven Medien aus, die den Lernenden zum weitgehend selbständigen Umgang mit den Lerninhalten auffordern und sich auch zum Selbststudium eignen.
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