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Dichte

Dichte, Verhältnis der Masse eines Körpers zu seinem Volumen oder anders ausgedrückt, die Masse eines Körpers in Gramm (Kilogramm) in einem Volumen von einem Kubikzentimeter (einem Liter). Früher wurde die Dichte vom spezifischen Gewicht oder der relativen Dichte unterschieden. Das spezifische Gewicht entsprach der Dichte eines Körpers im Vergleich mit einem Standard, z. B. im Vergleich mit der Dichte von Wasser bei 4 °C. Weil Masse und Gewicht mittlerweile gleichgesetzt worden sind, entfällt der geringfügige, zahlenmäßige Unterschied zwischen Dichte und spezifischem Gewicht. Deshalb dürfen heute die Begriffe Dichte und spezifisches Gewicht synonym verwendet werden.

Die Dichte lässt sich auf verschiedene Arten bestimmen. Festkörper, die eine höhere Dichte als Wasser haben, können nacheinander in Luft und in Wasser gewogen werden. Die Dichte erhält man, indem man das Gewicht in der Luft durch den „Gewichtsverlust” (Auftrieb) des in Wasser eingetauchten Körpers teilt. Für die Messung der Dichte einer Flüssigkeit wird üblicherweise ein Aräometer (Densimeter, Senkspindel) benutzt. Für genauere Messungen wird unter kontrollierten Temperaturbedingungen das Gewicht eines bekannten Volumens der Flüssigkeit bestimmt. Das übliche Verfahren für die Bestimmung der Dichte von Gasen ist ähnlich.

Der Ausdruck Dichte wird auch für folgende Größen verwendet: (1) das Verhältnis der Teilchenzahl in einem vorgegebenen Volumen (z. B. in der Technik) oder die Gesamtsumme einer Größe wie Energie oder Impuls in einem Volumen im Verhältnis zu diesem Volumen, wie in Ladungsdichte, Elektronendichte und Energiedichte; (2) die Lichtenergie in einer Volumeneinheit – Lichtenergiedichte und (3) die Schwärzung des Bildes auf einem Film oder einer photographischen Platte – photographische Dichte (siehe Photographie).