| Eisen | Artikelansicht | ||||
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| 2. | Vorkommen |
In der Natur kommt Eisen in Form von vier Isotopen (54, 56, 57, 58) vor, von denen Eisen 56 mit über 90 Prozent am häufigsten ist. Gleichzeitig ist Eisen das vierthäufigste Element und nach Aluminium das am häufigsten vorkommende Metall in der Erdkruste. Dort tritt es vorwiegend in gebundener Form auf, insbesondere als Oxid, Sulfid oder Carbonat. Wichtige Eisenerze sind u. a. Magneteisenstein oder Magnetit (FeO · Fe2O3), Roteisenstein oder Hämatit (Fe2O3), ferner Brauneisenstein (Fe2O3 · xH2O) und Spateisenstein oder Siderit (FeCO3). Diese Erze werden vor allem zur Gewinnung von Eisen genutzt. Beispiele für sulfidische Erze sind Eisenkies oder Pyrit (FeS2), Magnetkies (Fe1-xS) und Kupferkies (CuFeS2).
Dem Boden verleihen Eisen(III)-oxid und -oxidhydrate die charakteristischen roten, braunen und gelben Farbtöne. In nicht gebundener Form kommt Eisen an der Erdoberfläche seltener vor, so etwa in Eisenmeteoriten. Dagegen besteht der Erdkern größtenteils aus reinem Eisen und Nickel. Wichtig ist auch das Vorkommen von Eisen (meist Verbindungen) in der Biosphäre. So zählt es für den Menschen und für viele Tiere zu den essentiellen Spurenelementen und ist beispielsweise im Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten.