| Bangkok | Artikelansicht | ||||
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| 3. | Stadtbild und Kultur |
Die Stadt besteht aus den Stadtteilen Thon Buri am rechten Flussufer (bis 1971 eigenständige Stadt) und Krung Thep, dem ursprünglichen Bangkok, am gegenüberliegenden Ufer. Bangkok ist eine Stadt mit zahlreichen Kanälen (Khlongs), von denen allerdings einige dem Bau neuer Straßen für die stetig steigende Zahl von Autos weichen mussten. Dennoch blüht der Handel auf dem Schwimmenden Markt, auf dem die Waren von Booten aus verkauft werden.
Das Stadtbild wird außerdem von über 400 reich verzierten Tempeln (Wats) geprägt. Viele davon befinden sich auf dem Gelände des mehr als 100 Gebäude unterschiedlicher Stilrichtungen umfassenden Großen Palastes. Prächtigster Tempel dieser Anlage ist der Wat Phra Keo, der mit dem Smaragd-Buddha die meistverehrte Buddhastatue Thailands birgt. Südlich des Großen Palastes erhebt sich der Wat Pho mit einer 45 Meter langen und 15 Meter hohen vergoldeten Statue des liegenden Buddha. Auf der anderen Seite des Chao Phraya, in Thon Buri, ragt der 84 Meter hohe Wat Arun auf.
Bangkok ist das Zentrum der thailändischen Kultur und Bildung, Sitz von sechs Universitäten, einschließlich der Universitäten Chulalongkorn (gegründet 1917), Thammasat (gegründet 1933) und Silpakorn (gegründet 1943). Das 1926 eröffnete Nationalmuseum umfasst Sammlungen thailändischer Archäologie und Kunst. Zahlreiche Gemälde thailändischer Künstler zeigt die Nationalgalerie.