Bergsteigen
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Bergsteigen
2. Klettern

Das Klettern beginnt im Unterschied zum Gehen dort, wo die Hände zum Halten des Gleichgewichts oder zur Fortbewegung zur Hilfe genommen werden müssen. Anspruchsvolles Klettern erfordert ein ständiges und teilweise spezielles Beweglichkeits- und Krafttraining. Die Kletterer sichern sich mit einem Seil. Bergseile bestehen aus Kunststoff. Sie sind meist 45 bis 60 Meter lang und besitzen einen Durchmesser von 9 bis 13 Millimetern. Sie müssen nicht nur reißfest, sondern auch dehnbar sein, um den Sturz des Kletterers elastisch abbremsen zu können. Wichtig ist, dass sie ihre Reißfestigkeit auch dann behalten, wenn sie über eine scharfe Kante laufen. Das Seil wird mit seinen Enden an den Klettergurten der Seilpartner befestigt. Kletterer müssen neben der Klettertechnik auch die Sicherungstechnik perfekt beherrschen. Geklettert wird in einer Seilschaft, bei der sich zwei, selten drei Kletterer mit dem Seil gegenseitig sichern. Während einer klettert, wird er von seinem Partner gesichert. Das Seil soll im Falle eines Sturzes den Partner vor dem Absturz bewahren und die Folgen des Sturzes mindern. Zur Verankerung im Fels verwendet man Haken, Schlingen oder andere Sicherungsmittel. Heute haben Klemmkeile und spezielle Klemmgeräte, so genannte Friends, die klassischen Haken, die mit einem Hammer in Gesteinsfugen geschlagen wurden, abgelöst. Auf sehr schwierigen Routen setzt man feste Bohrhaken. Zur weiteren Ausrüstung eines Kletterers gehören Karabiner, ein Helm, meist spezielle Kletterschuhe etc.