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| 3. | Eistouren |
Bei Bergtouren in höheren Lagen führt der Weg oft über Gletscher sowie Schnee- und Eisfelder. Zur Fortbewegung und Sicherung braucht man hier zusätzliche Ausrüstungsgegenstände: vor allem Eispickel und Steigeisen. Bei der Begehung eines Gletschers besteht die Hauptgefahr in einem Sturz in eine Spalte. Deswegen begehen Bergsteiger Gletscher grundsätzlich in einer Seilschaft, zu der in der Regel drei bis fünf Partner gehören. Die Schwierigkeiten bei einer Gletschertour liegen in der Orientierung, dem geschickten Umgehen der Spalten und in der Steilheit des Eises oder des Schnees.
Das Eisklettern beginnt bei größeren Steigungen, etwa ab 45 Grad Neigung. Die Schwierigkeiten steigen rasch mit zunehmender Neigung. Ab 60 Grad gelten Routen als schwierig, doch werden sogar senkrechte Passagen bewältigt. Klassische Eisklettertouren führen durch Eiswände. Eine extreme Form des Eiskletterns ist das Wasserfallklettern. Die Sicherungstechnik beim Eisklettern ähnelt dem beim Felsklettern. Zur Verankerung im Eis dienen Eisschrauben. Zur Fortbewegung sind meist zwei Pickel notwendig, bei anspruchsvollen Touren nimmt man spezielle, kurze Pickel (Eisbeil, Eishammer). Ein Helm ist obligatorisch.