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Verbindungen |
In seinen Verbindungen tritt Chrom mit den Oxidationszahlen von -2 bis +6 auf; am häufigsten sind die Stufen +2, +3 und +6. Chrom(VI)-verbindungen wirken stark oxidierend. So können gelbe Chromate (CrO42-) bei Anwesenheit oxidierbarer Stoffe in saurer Lösung in grün gefärbtes Chrom(III) (Cr3+) übergehen:
Ähnlich reagieren auch die orange gefärbten Dichromate (Cr2O72-):
Weitere Chrom(VI)- bzw. Chrom(III)-verbindungen sind das tiefrote Chrom(VI)-oxid (CrO3), das grüne Chrom(III)-oxid (Cr2O3) und das Chrom(III)-chlorid (CrCl3), das im wasserfreien Zustand violettrot und mit Wasser dunkelgrün gefärbt ist. Beispiele für Chrom(II)-verbindungen sind Chromdihalogenide wie das blaugrüne Chromdifluorid (CrF2), ferner das hellbraune Chromdicyanid (Cr(CN)2) sowie das schwarze Chrom(II)-oxid (CrO). Darüber hinaus bildet Chrom eine Vielzahl von Komplexverbindungen (siehe Koordinationschemie) und metallorganischen Verbindungen.
Chrom kann im Kristallgitter einiger Aluminium- und Eisenmineralien einen Teil der Metallatome ersetzen und ihnen dadurch Farben verleihen. Außerdem verdanken einige Edelsteine ihre Farbe den enthaltenen Chromverbindungen (z. B. Smaragd).
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