Uruguay
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Uruguay
3. Bevölkerung

Die Einwohner Uruguays sind mehrheitlich Nachfahren europäischer Einwanderer, vor allem von Spaniern und Italienern. Neben den rund 85 Prozent Weißen stellen Mestizen und Mulatten die zahlenmäßig stärksten Minderheiten. Darüber hinaus leben auch einige Schwarze im Land.

Uruguay hat rund 3,48 Millionen Einwohner (2008). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 20 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die meisten Menschen leben in Städten, nur etwa 7 Prozent der Bevölkerung auf dem Land (2005).

1. Wichtige Städte

Die bedeutendste Stadt in Uruguay ist die Hauptstadt Montevideo (1,35 Millionen Einwohner). Weitere große Städte sind Salto (99 100 Einwohner) und die Hafenstadt Paysandú (73 300 Einwohner).

2. Sprache und Religion

Die Amtssprache ist Spanisch, das nahezu von der gesamten Bevölkerung gesprochen wird. Die Verfassung von Uruguay gewährt Religionsfreiheit. Die Uruguayer bekennen sich mehrheitlich zum Christentum; etwa 78 Prozent der Einwohner sind Katholiken, rund 5 Prozent sind Protestanten.

2.1. Feiertage

Die wichtigsten Feiertage sind Neujahr (1. Januar), Carnaval (siehe Karneval), Ostern (einschließlich Gründonnerstag und Karfreitag), der Tag der Landung der 33 Patrioten (19. April), der Tag der Arbeit (1. Mai), der Tag der Verfassung (18. Juli), der Unabhängigkeitstag (25. August) sowie Heiligabend und der 1. Weihnachtsfeiertag (24. und 25. Dezember). In katholischen Gemeinden werden zu Ehren der örtlichen Schutzheiligen Feierlichkeiten und Umzüge veranstaltet.

3. Soziales

Das Gesundheitswesen ist in den Städten gut ausgebaut, in einigen ländlichen Regionen ist die medizinische Versorgung hingegen unzureichend. Die Lebenserwartung beträgt für Männer 72,9 Jahre und für Frauen 79,5 Jahre (2008).

Uruguay ist für seine fortschrittlichen Sozialprogramme bekannt, die Unfälle, Berufskrankheiten, Frührente, Mutterschafts- und Kinderfürsorge umfassen. Das Land war einer der ersten Wohlfahrtsstaaten Südamerikas.