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Kap der Guten Hoffnung

Kap der Guten Hoffnung, Landspitze im Südwesten Südafrikas, in der Provinz Western Cape nahe Kapstadt. Die Landspitze erhebt sich 256 Meter über den Meeresspiegel und markiert für Schiffe, welche die Gewässer befahren, den Übergang vom Südatlantik in den Indischen Ozean. Sie wird irrtümlich als südlichster Punkt des Kontinents betrachtet; tatsächlich ist das südöstlich davon gelegene Kap Agulhas der südlichste Punkt Afrikas. Der erste Europäer, der das Kap der Guten Hoffnung umrundete, war der portugiesische Seefahrer Bartolomeu Diaz – er fand damit 1488 den Seeweg nach Osten. Er nannte das Kap Cabo Tormentoso (Kap der Stürme). In Anbetracht der wirtschaftlichen Bedeutung der neuen Seeroute wurde es von Johann II. von Portugal in Cabo da Bõa Esperança (Kap der Guten Hoffnung) umbenannt. Danach wurde das Kap erst wieder 1497 von einem Europäer umrundet, als der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama die erste Seereise von Europa nach Indien unternahm.