| Föderierte Staaten von Mikronesien | Artikelansicht | ||||
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| 2. | Land |
Die mehr als 600 Inseln der Föderierten Staaten von Mikronesien – zum Teil flache Koralleninseln, zum Teil höhere, von Atollen umgebene Vulkaninseln – haben eine Gesamtfläche von 702 Quadratkilometern. Die höchste Erhebung wird mit 791 Metern auf der Insel Pohnpei erreicht.
Das Klima ist tropisch-ozeanisch, die mittleren Monatstemperaturen liegen um 27 °C bei geringen jahreszeitlichen Schwankungen. Die Jahresniederschläge liegen zwischen 3 000 und 5 000 Millimetern mit abnehmender Tendenz von Osten nach Westen. Die Hauptregenzeit dauert von Juli bis September. Die Inseln werden gelegentlich von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht.
Die größeren Vulkaninseln verfügen über fruchtbare Böden, die den Anbau verschiedener Nutzpflanzen ermöglichen. Sie weisen tropische Regenwälder, Mangrovensümpfe, Grasländer und Röhrichtgebiete auf. Auf den kleineren Atollen sind die Böden weniger ergiebig, und die Vegetation ist dementsprechend artenärmer; hier gedeihen u. a. Kokospalmen und Schraubenbäume. Von den gesamten Inselflächen ist etwa die Hälfte für den Ackerbau oder den Anbau von Dauerkulturen nutzbar.
Auf den Inseln brüten 26 landbewohnende Vogelarten (davon 13 endemische) und elf Arten von Meeresvögeln. Zur Avifauna gehören der Mikronesien-Liest aus der Familie der Eisvögel, die Mikronesien-Fruchttaube und der seltene Truk-Brillenvogel, ein kleiner Sperlingsvogel. Die einzigen einheimischen (nicht vom Menschen eingeführten) Landsäugetiere sind vier Flughundarten und eine Fledermausart; alle fünf Fledertierarten sind gefährdet.