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| 3. | Energieversorgung durch Nahrungsnetze |
Lebewesen können die für den Stoffwechsel notwendige Energie nicht selbst erzeugen, sondern sind auf Energiezufuhr von außen angewiesen. Zugeführt wird diese Energie in fast allen Nahrungsnetzen durch das Sonnenlicht. Nur einige Mikroorganismen können aus chemischen Substanzen Energie gewinnen, z. B. Schwefelbakterien an den hydrothermalen Schloten der Tiefsee. Die mit Hilfe des Pigments Chlorophyll eingefangene Sonnenenergie nutzen die Pflanzen zum Aufbau energiereicher organischer Stoffe. Dieser anabole Stoffwechselprozess bildet die Grundlage aller Nahrungsnetze und wird als Photosynthese bezeichnet.
Pflanzenfresser nehmen die energiereichen Stoffe aus der Photosynthese auf, Fleischfresser wiederum nutzen die energiereichen Stoffe aus dem anabolen Stoffwechsel der Pflanzenfresser. Nach dem Tod jedes Lebewesens werden die energiereichen Stoffe, aus denen der Organismus aufgebaut war, von Destruenten zersetzt. Dieser Abbauprozess liefert den Destruenten ihrerseits Energie für den eigenen Stoffwechsel. Am Ende entstehen wieder anorganische Nährstoffe für die Photosynthese der Pflanzen. Siehe auch Nährstoffkreislauf