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Hochofen, Bezeichnung für einen Schachtkessel oder Industrieofen, der zur Gewinnung von Roheisen aus Eisenerzen dient. Während des Gewinnungsprozesses leitet man auf rund 1 100 °C vorgewärmte Gebläseluft durch eine Mischung aus festem Brennstoff (üblich ist Koks) und Erz. Der Brennstoff entzündet sich und es kommt zu einer Aufheizung auf knapp 1 900 °C. Auf diese Weise lassen sich Verunreinigungen aus dem Erz austreiben bzw. in nichtlösliche Schlacke verwandeln – Letztere wird kontinuierlich abgeschöpft.
Siehe auch Eisen und Stahl; Metallurgie