Vakuumtechnik
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Vakuumtechnik
2. Entwicklung

Geringe bis mittlere Vakua werden seit dem späten 19. Jahrhundert in Haushaltsgeräten wie Vakuumflaschen und Staubsaugern benutzt. Die Vakuumtechnologie kommt ebenfalls zum Einsatz bei der Destillation von Schmierölen aus Petroleumresiduen und beim Abpumpen von Luft aus Glühbirnen. Vor dem 2. Weltkrieg wurden Hochvakuummethoden, mit denen sehr gute Vakua erzielt wurden, fast ausschließlich in Forschungslabors genutzt, eine Ausnahme war lediglich die Produktion von Vakuumröhren. Während des Krieges entstanden Techniken zur optischen Beschichtung von Linsen mit extrem dünnen Filmen von Magnesiumfluorid mit Hilfe der Vakuumtechnik. Dieses Verfahren verbessert die optische Qualität der Linsen, indem Lichtreflexe unterdrückt werden. Hochvakuumtechnik wird auch zur molekularen Destillation von Fischfetten bei der Herstellung von Vitamin-A-Konzentrat herangezogen sowie bei der elektromagnetischen Abscheidung von Uran 235 von dem häufigeren Isotop des Urans, mit dem es von Natur aus verbunden ist.