| Fernão de Magalhães | Artikelansicht | ||||
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| 4. | Vollendung der Weltumsegelung |
Die Rückfahrt über das völlig unbekannte Meer begann im Januar 1521. Das Unternehmen gestaltete sich schwierig: Es fehlte an frischem Wasser und Nahrungsmitteln, und nur wenige Inseln boten die Möglichkeit, die Vorräte aufzufrischen. Aber das unbekannte Meer erwies sich als äußerst „friedlich”: In drei Monaten und zwanzig Tagen erlebte Magalhães keinen einzigen Sturm. Deshalb nannte er den Ozean mar pacifico, das „friedliche Meer”, Pazifischer Ozean. Nach 99 Tagen erreichte die Flotte die zu den Marianen gehörende Insel Guam. Im März 1521 landete Magalhães als erster Europäer auf den Philippinen. Hier starb er am 27. April auf der Insel Mactan bei einem Gefecht mit Einheimischen.
Die erste Weltumsegelung war ein verlustreiches Unternehmen. Als einziges von fünf Schiffen kehrte am 6. September 1522 eines der Begleitschiffe, die Victoria, unter dem Kommando von Juan Sebastián Elcano nach Spanien zurück – mit nur 18 der ursprünglich 265 Mann Besatzung. Doch die Expedition hatte den endgültigen Beweis für die Kugelgestalt der Erde erbracht. Magalhães zu Ehren wurden nicht nur die südamerikanische Meeresstraße, sondern auch die beiden Magellan’schen Wolken nach ihm benannt.