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| 3. | Vorkommen |
Gold findet man in der Natur in Form von Adern im Quarzgestein und in Ablagerungen von Flussschlämmen. Dabei liegt es entweder als reines Metall (gediegen) oder gemeinsam mit anderen Metallen vor. In der Rangfolge der Häufigkeit der Elemente in der Erdkruste steht das Metall erst an 75. Stelle. Gediegenes Gold tritt fast immer zusammen mit Silber in unterschiedlichen Anteilen auf. Die natürliche Gold-Silber-Legierung nannten die Alchimisten Elektrum. Daneben kommt Gold auch gemeinsam mit anderen Metallen vor, wie etwa in den Mineralien Calaverit (auch Krennerit: AuTe1) und Sylvanit (auch Schrifterz: AuAgTe4). Zusammen mit Blei, Antimon und Schwefel findet man Gold im Mineral Nagyagit (auch Blättererz). Geringe Mengen Gold sind auch Bestandteil vieler Pyrit-Eisenerze. Meerwasser enthält zu fünf bis 250 Gewichtsteilen Gold auf 100 Millionen Teile Wasser. Die Gesamtmenge im Meerwasser wird auf rund neun Milliarden Tonnen geschätzt.
Auch außerhalb der Erde ließ sich Gold nachweisen, u. a. auf der Sonne und auf dem rund 5 200 Lichtjahre entfernten Stern BD+17 3248.