Krone
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Krone
2. Die Krone in der Antike

Kronen wurden schon im Altertum getragen, in Form eines Helmes oder eines Stirnbandes über den Augenbrauen, manchmal auch in Form einer Kappe. Im antiken Ägypten trugen die Könige eine Doppelkrone in Form eines weißen Helmes als Zeichen ihrer Herrschaft über Oberägypten und eine offene, bandähnliche, rote Krone, die ihre Herrschaft über Unterägypten zeigte. Die persischen Könige trugen Kronen in Form eines steifen Helmes oder einer dreistufigen Krone (Tiara) mit einem breiten Band oder einen mit Bändern beflochtenen, hinten offenen Stirn- oder Kopfreif (Diadem).

Im antiken Griechenland wurden den Siegern bei Sport- und Lyrikwettbewerben oder Bürgern für besondere Leistungen Kronen in Form von Blumengebinden oder Lorbeerkränzen verliehen. Solcher Kopfschmuck wurde auch bei Hochzeiten und Beisetzungen getragen. Im antiken Rom wurden diese Traditionen fortgeführt. Girlanden wurden an Soldaten verliehen, die römischen Bürgern im Kampf das Leben gerettet hatten. Der Lorbeerkranz, der für militärische Verdienste verliehen wurde, wurde auch von den römischen Herrschern einem goldenem Diadem vorgezogen. Im 3. Jahrhundert n. Chr. übernahmen die Römer das Symbol östlicher Königsherrschaft: ein mit Edelsteinen besetztes Diadem, das am Hinterkopf befestigt wurde und zwei freihängende Enden besaß.