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Einleitung |
Ostindische Kompanie, Bezeichnung für Handelsgesellschaften, die im 17. und 18. Jahrhundert zum Ausbau des Handels mit Ostindien in Westeuropa gegründet wurden. Die Kompanien wurden in unterschiedlichem Maße von ihren jeweiligen Regierungen unterstützt und entwickelten sich aus den Zusammenschlüssen der Kaufleute, die nach der Entdeckung des Seeweges um das Kap der Guten Hoffnung 1498 durch den portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama nach Ostindien fuhren. Die größten Kompanien erhielten von ihren Regierungen Konzessionen, die sie ermächtigten, wo immer möglich, Land in Besitz zu nehmen und dort souveräne Rechte zu übernehmen, u. a. die Gesetzgebung und Rechtsprechung, die Aufsicht über die Währung, den Abschluss von Verträgen und die Kriegsführung. Die bedeutendsten Kompanien waren die folgenden:
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