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Cayman-Inseln

Cayman-Inseln, Kronkolonie Großbritanniens in den Westindischen Inseln in der Karibik. Sie bestehen aus Grand Cayman nordwestlich von Jamaika sowie Little Cayman und Cayman Brac etwa 130 Kilometer nordöstlich von Grand Cayman.

Bei den Cayman-Inseln handelt es sich um flache Koralleninseln mit einer Gesamtfläche von 262 Quadratkilometern. Fremdenverkehr und internationale Bankgeschäfte bilden das Rückgrat der Wirtschaft. Fischfang, Schiffsbau, Schildkrötenfarmen und Getreideanbau sind ebenfalls von wirtschaftlicher Bedeutung. Zu den Exportartikeln zählen Schildkrötenpanzer, Suppenschildkröten, Hummer, Finnwale und Aquarienfische. Die Hauptstadt George Town liegt auf Grand Cayman. Die Gesamtbevölkerung beträgt etwa 25 000 Einwohner.

1503 wurden die Inseln zum ersten Mal von Christoph Kolumbus erwähnt. Dieser gab ihnen den Namen Las Tortugas (spanisch: „die Schildkröten”). Etwa 1734 wurden die Inseln von britischen Siedlern aus Jamaika kolonisiert. 1959 erhielten sie den Status eines selbstverwalteten Mitglieds der Föderation der Westindischen Inseln. 1962 wurden sie wieder zu einer Kronkolonie Großbritanniens.