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| 3. | Stadtbild und Kultur |
Die Hauptgeschäftsbereiche und Wohnbezirke konzentrieren sich auf den südlichen Teil der Insel Bombay. Mehrere Sandstrände befinden sich an der Westküste entlang dem Arabischen Meer. Im Osten, am Hafen, findet sich ein Bezirk mit den wichtigsten öffentlichen Gebäuden. Bedeutende Parkanlagen sind die Victoria-Gärten, in denen sich auch ein Zoo befindet, und der Hajiali-Park mit einer Rennbahn und einem Sportstadion. Die Industrie konzentriert sich auf Salsette. Hier finden sich auch Barackenstädte.
Zu den bekanntesten Bauwerken Mumbais gehört das Gateway of India im äußersten Süden der Stadt. In unmittelbarer Nähe dieses Torbogens setzen Boote nach Elephanta über, einer Insel, die für ihre Höhlentempel bekannt ist. Chhatrapati Shivaji Station – der wesentlich stärker frequentierte der beiden Bahnhöfe Mumbais – wurde wegen seiner beeindruckenden Architektur 2004 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der früher Victoria Terminus genannte Bahnhof gilt als Paradebeispiel für die gelungene Vermischung von Victorian Style und traditioneller indischer Architektur.
Das 1905 errichtete Prince of Wales Museum ist das meistbesuchte Museum der Stadt; es umfasst neben einer Skulpturensammlung u. a. auch eine naturhistorische und eine archäologische Abteilung. Die National Gallery of Modern Art zeigt Gemälde der bekanntesten zeitgenössischen indischen Künstler. Herausragende Bildungseinrichtungen sind die Universität Mumbai, die 1857 gegründet wurde, ein Institut für Technologie und eine Hochschule für Sozialwissenschaften und Architektur.